Der Methusalempfad am Radstein

Anlässlich des 75. Geburtstags des Eschenauer Künstlers Herman de Vries, entstand bei den Bayerischen Staatsforsten im Steigerwald die Idee, einen Methusalempfad zu errichten. Nach der Philosophie des Künstlers ist bereits alles, was die Natur hervorbringt, ein Kunstwerk.
Alte Bäume sind für das Ökosystem Wald von besonderer Bedeutung. Für zahlreiche Pilze, Vögel und Insekten sind sie überlebenswichtig. Auch der Mensch fühlt sich seit jeher unter großen alten Bäumen geborgen. 

Alte Bäume, die uns staunen machen, sind auf dem Methusalempfad zu entdecken. Der Rundweg ist mit einem roten „M“ markiert und führt Sie an neun Methusalemen vorbei. Neben gigantischen Buchen können Sie eine besondere Eiche und sehr alte Ahorne bewundern. Im weiteren Verlauf führt der Pfad an einem artenreichen Jungwald vorbei. Auch diese Bäume können zu Methusalemen werden – wenn man sie wachsen lässt.
Die neun Methusaleme sind eine Auswahl von insgesamt bisher 60 Exemplaren im Methusalemprogramm des Forstbetriebs Ebrach. Entlang des Pfades wird dem Wanderer eindrucksvoll vor Augen geführt, wie groß und wie alt unsere heimischen Bäume werden können. Nach ihrem Absterben bleiben die Bäume im Wald und dienen noch jahrzehntelang als Lebensraum für viele Tiere, Pflanzen und Pilze bis sie endgültig zersetzt sind.

Anfahrt

Mit dem Auto:

Verlassen Sie die A 3 an der Anschlussstelle 76 „Geiselwind“ und folgen Sie der Beschilderung nach Ebrach. In Ebrach fahren Sie auf die B 22 Richtung Würzburg. Nach knapp 1,5 km befindet sich auf der linken Seite ein Wanderparkplatz. Ein Schild an der Straße weist auf den Pfad hin.

Wegbeschreibung

Das Rote „M“ ist das Kennzeichen für den Wanderpfad. Zu Beginn des Pfades liegen in einem Kasten Flyer bereit.

Weitere Infos finden Sie hier

Pfad der Artenvielfalt im Naturschutzgebiet Weilersbachtal

Der Pfad der Artenvielfalt ist ein 6 km langer umweltpädagogischer Erlebnisrundweg mit sieben Stationen und zwei Infopavillons entlang des Wegeverlaufs. Der Pfad beginnt im Naturschutzgebiet Weilersbachtal und führt hinauf zum Naturwaldreservat Kleinengelein mit seinen berühmten Riesenbuchen. Von dort verläuft ein naturbelassener Wandersteig wieder hinunter ins Weilersbachtal. An den idyllischen Talwiesen entlang geht es dann zurück zum Ausgangspunkt.
An den Stationen und den Infopavillons werden die vielfältigen Lebensräume Bach, Feuchtwiese und Wald vorgestellt. Verschiedene Aktivitäten regen kleine und große Besucher zum spielerischen Entdecken und Erleben an.
Der Pfad der Artenvielfalt ist ein Gemeinschaftsprojekt der Bayerischen Staatsforsten, der Gemeinde Rauhenebrach und des Umweltbildungszentrums (UBiZ) Oberschleichach und wurde durch Mittel der Bayerischen Forstverwaltung und des Naturparks Steigerwald gefördert.

Anfahrt

Mit dem Auto: 

In der Ortsmitte von Obersteinbach biegen Sie Richtung Westen in die Weilersbachstraße ab (d. h. von Untersteinbach kommend fahren Sie kurz nach der Kirche weiter geradeaus, statt dem Verlauf der Ortsdurchfahrtstraße zu folgen, biegen Sie in Richtung Obersteinbach rechts ab). Folgen Sie dem Verlauf der Weilersbachstraße 900 Meter geradeaus. Kurz vor dem Waldrand befinden sich Parkmöglichkeiten am rechten Straßenrand. Nach wenigen weiteren Metern finden Sie am rechten Wegrand den Infopavillon.

Wegbeschreibung

Bitten beachten Sie:

Der gesamte Rundweg ist 6 Kilometer lang und führt in einem Abschnitt über einen naturbelassenen Waldpfad, den „Natursteig“. Wir empfehlen festes Schuhwerk!
Besuchern, die lieber nicht den ganzen Weg oder den Natursteig gehen möchten, empfehlen wir am Infopavillon Kleinengelein kehrt zu machen und zum Ausgangspunkt zurück zu gehen.

Ausstellung Wilde Buchenwälder in Ebrach

Der Förderverein Naturerbe Buchenwälder e. V. hat im Markt Ebrach unter der Mitwirkung zahlreicher regionaler Akteure und unterstützt durch namhafte Förderer eine neue attraktive Anlaufstelle für Gäste aus Nah und Fern eingerichtet: Neben einer Tourist-Info lockt ab sofort die Ausstellung "Wilde Buchenwälder", die sich mit dem Lebensraum Buchenwald beschäftigt. Landrat und 1. Vorsitzender des Fördervereins Naturerbe Buchenwälder e. V., Johann Kalb, eröffnete das Projekt am 01.08.2016 mit den Worten: "Ich freue mich, dass die Ausstellung das bereits bestehende Angebot in der Region Ebrach - den Baumwipfelpfad und das Steigerwald-Zentrum - sehr gut ergänzt."

Die Vielgestaltigkeit der Lebensräume natürlicher Buchenwälder bildet den Schwerpunkt der Ausstellung. Dank klassischer und moderner Ausstellungselemente lernen die Besucherinnen und Besucher die besondere Artenvielfalt von natürlichen und nutzungsfreien Buchenwäldern sowie deren ökologischen Zusammenhänge kennen. Das Projekt "Wilde Buchenwälder" ist modellhaft aufgebaut und wird in den kommenden Jahren noch um multimediale Elemente und aufwändige Exponate wie ein 3D-Modell ergänzt werden. "Die Ausstellung soll die Besucherinnen und Besucher dazu animieren, in die Natur zu gehen und die Lebensräume von Pflanzen und Tieren hautnah kennenzulernen", erläuterte Landrat Johann Kalb das Ziel der "Wilden Buchenwälder".

Führungen ehemalige Zisterzienserabtei Ebrach

Das Kath. Pfarramt (09553/266) bietet reine Kirchenführungen (Dauer: ca. 45 Min.)  für 3,00 €/Pers. an. Besichtigungen sind von Mitte April bis Ende Oktober von 10.00-12.00 Uhr u. von 14.00-18.00 Uhr möglich. Desweiteren kann ein Orgelkonzert (Dauer: ca. 30 Min.) für 30,00 € gebucht werden.

Kaisersaal

Die JVA bietet von April bis Oktober täglich um 13.45 Uhr eine Führung durch Treppenhaus und Kaisersaal an.

Kosten: 2,00 €/Pers.

Weitere Ausflugsziele

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Allen Entdeckern, Wanderlustigen und Genießern wünschen wir viel Spaß!